BSJ BSJ

"Geisterstunde"

 
Aufbruch in eine spannende Woche:

 

Sonntag: Es wurde Zeit aufzubrechen. Betreuer und Kinder sitzen im Bus Richtung Burg Hoheneck, wo man die ersten Kontakte knüpfte. Angekommen füllte man erst mal die hungrigen Bäuche und danach wurden die Zimmer bezogen, Dann ging es so richtig los! Viele Kennenlernspiele führten zu einer gelassen Stimmung und viel Spaß. Am Abend dann der erste Schreck! Gespenster Besuch! Die Gespenster kamen auf der Suche nach einem Familienstammbaum um die weiße Frau, die sie suchten wieder mit in die Geisterwelt mitzunehmen. Die Kinder versprachen sofort zu helfen und los ging die Suche nach dem Stammbaumteilen am nächsten Morgen. 

Die Suche ging los:

Um die Geister auch am Tag sehen zu können, musste täglich ein Ritual durchgeführt werden, bei dem der Phantasie keine Grenzen gesetzt waren. Die Kinder ließen ihrer Phantasie freien Lauf und stellten aus einzelnen Ideen ein kleines Tanzritual her. Danach wurde erst mal mit einer geisterhaften Hausrallye die Burg und deren vielen besonderen Orte erkundet. Die Kinder fanden sogar auf ihrem Orientierungslauf ein wichtiges Stammbaumteil. Um auch wie Geister aussehen zu können wurde ein tolles Geistergewand, mit Gürtel und Geisterrassel und eine Geistermaske gebastelt. Die Ergebnisse waren sehr individuell und künstlerisch gestaltet. Am Abend in voller Geistermontur erzählte die Tochter der weißen Frau am Brunnen, den Kindern die Geschichte von ihrer Mama, welche sehr spannend war. Danach gab es eine gute Nacht Geschichte und der zweite Tag war schon vorbei.

 

Die Geistergruppe wächst immer mehr zusammen:

 

Nach dem Frühstück spielten die Kinder zum richtig wach werden ein kurzes Staffelspiel. Danach durften die Kinder eine Geistertruhe basteln, denn jedes kleine Gespenst braucht auch eine Geistertruhe wo all seine Habseligkeiten rein passen. Parallel dazu wurde noch eine Geisterlaterne gebastelt, welche sie mit Fingerfarben bunt verzierten. Nachmittags wurde die Geschicklichkeit der ganzen Gruppe herausgefordert. Es galt viele schwierige Aufgaben zusammen zu meistern. Dabei lernen die Kinder sich untereinander zu helfen, sich zu unterstützen und dem anderen zu vertrauen. So mussten die Kinder zum Beispiel einen Übergang in die Geisterwelt legen. Das Problem war nur sobald die Fließen einmal berührt wurden, müssen sie immer berührt sein, sonst verschwinden sie im leeren Geisterraum und sind ein für allemal weg. Doch die Kinder bewältigten auch diese schwere Aufgabe gemeinsam. Am Abend gingen die Kinder mit zwei doch etwas verrückten Geisterjägern auf die Suche nach bösen Geistern. Eine Nachtwanderung um die Burg, weckte nochmal jede Neugier in den kleinen Gespenstern, die sich komplett ausgerüstet hatten, mit Geisterlaternen und Geistermontur. Danach wurde noch ein Lagerfeuer gemacht und die Geisterjäger übergaben ein weiteres Stammbaumteil den Kindern. Nach der Gutenachtgeschichte fielen die Geister todmüde in ihre Betten.

 

AH! Ein Geisterpromi:

 

Es war bereits Mitte der Woche als sich die Kinder mit "Paris, der Geisterdiva" Gedanken machten über wichtige Aspekte der Theateraufführung. Anschließend wurden die Kinder in drei Gruppen eingeteilt und sie sollten mit Hilfe fünf verschiedener Reizwörter ein kurzes Theaterstück einstudieren. Sie hatten bis Donnerstagabend Zeit um es dort bei der Abendpräsentation vor zu führen. Am Nachmittag ging es darum, auf der Burg und um der Burg viele Stationen zu finden, wo ihr Talent, Geschick und Intelligenz gefördert und gefordert wurden. So mussten sie in einem Wimmelbild die Anzahl von Kerzen, Geister und so weiter zählen, umso schneller und genauer, umso besser. Oder auch schätzen wie viele Geistersteine in einem Behälter waren, was sehr knifflig war. Nach dem anstrengenden Tag konnten sich die Kinder abends so richtig entspannen und in der Gruppe den Film "Hui Buh" anschauen.

 

Vorbereitung der Feierlichkeiten:

 

Die Woche neigte sich dem Ende zu. Vormittags wurde noch einmal das Theaterstück geprobt und danach konnten sich die Kinder bei spannenden Sportspielen, wie das "Gespensterpusten" oder der "Gespensterreise" so richtig auspowern.

Am Nachmittag wurde es feierlich. Es wurde Zeit das Abschlussfest vorzubereiten und alle Geisterfreunde einzuladen. Es wurde Selbst gekocht. Es gab kleine Geisterkekse und gruslige blutige Geisterfinger. Geistertrünke wurden gebraut und natürlich viel dekoriert und gebastelt. Wobei jedes Kind aus sich heraus kam und bei der individuellen Aufgabe über sich hinaus wuchs. Das Abschlussfest wurde daher ein voller Erfolg. Jeder Geisterfreund ließ sich das Specktakel nicht entgehen. Denn es musste ja gefeiert werden, dass der Stammbaum vollständig war und nun die weiße Frau mit ihrer Familie zurück nach Hause in die Geisterwelt gehen konnte. Die große Geistertafelrunde war voller leckerer Sachen, die Musik, die Tänze und die Theaterstücke, welche alle so lustig und spannend vorgetragen wurden, rundeten den Abend perfekt ab.

 

Abschied und Heimreise:

 

Doch leider geht eine Woche doch schneller rum als man denkt. Es war Freitag geworden. Es wurde Zeit die Koffer zu packen und die Zimmer zu räumen. Danach wurde noch eine Wochenreflexion mit den Kindern gemacht. Die Kinder durften auf bunte Geister einen Punkt malen von oben (gut) nach unten (schlecht), wie ihnen jeweils die Woche, die Betreuer, das Essen und so weiter gefallen haben. Alles in allem kam doch eine sehr positive Rückmeldung zurück. Nach dem Mittagessen wurde es Zeit aufzubrechen Richtung Heimat. Auf der Busfahrt zurück verabschiedeten sich die Kinder von neu gewonnenen Freunden und von den Betreuern. Alles in allem war es eine wunderbare und interessante Freizeit, indem die Kinder viel gelernt und auch eine Menge Spaß hatten.

 

Euer Betreuerteam der Bayerischen Sportjugend Nürnberg/Ellena von Papp

 

Impressionen

 

 

"The creative company"

 

Am Sonntag ging es für die 15 Teilnehmer der Jugendbildungsmaßnahme auf die Burg Hoheneck. Sie erwarteten eine Woche voller Spaß und Kreativität. Kaum waren sie an der Burg angekommen gab es auch schon wieder erst einmal Abendessen. Nach dem Essen gab es nach den allgemeinen Regeln für die Woche ein paar Namensspiele. Mit Spielen wie Namensball und Namenspatschen waren die Namen schnell gelernt und die Gruppe hatte sehr gut zueinandergefunden.

Am Montag gab es nochmal ein kleines Namensspiele. Anschließend haben wir eine Talentspielekette gemacht, bei der die Jugendlichen verschiedene Talente austesten konnten und einen Einblick bekamen worum es in dieser Woche geht. Die drei Workshops Foto, Theater und Performance haben sich somit vorgestellt. Danach haben sich die Jugendlichen auf die Workshops aufgeteilt. Jeder Leiter hat seiner Gruppe seinen Workshop nochmal näher gebracht, sei es mit Videos, Vorspielen oder Erklären. Nach dem Mittagessen rauchten dann die Köpfe der Teilnehmer, denn nun mussten sie an ihrer Fotostory, Theateraufführung oder Tanzperformance arbeiten. Das Team Fotostory begann erst einmal mit den Grundlagen der Fotographie. Es wurden verschiedene Bilder gemacht und ausprobiert wie man mit Mimik vor der Kamera arbeitet. Das Team Schauspiel begann, nachdem es sich auf ein Genre geeinigt hatte, ein Drehbuch zu schreiben. Auch die Performance ließ ihre Tanzschritte erkennen, nachdem das Thema sehr schnell klar war. So verlief der erste Nachmittag mit viel ausprobieren und proben. Zum Abschluss des Tages wurde noch "Werwölfe vom Düsterwald" gespielt, bis der Mond erschienen war.

Der Dienstag begann im Freien mit einem Rennspiel. Danach ging es wieder in die Kleingruppen und es ging an die Arbeit. Nach ein paar Übungen zur Lockerung und zur Bühnenpräsenz erarbeiteten die Jugendlichen zu ihrer ausgesuchten Musik eigene Tanzschritte. Team Theater und Fotostory arbeiteten an ihren Geschichten. Im Anschluss an das Mittagessen zwängten sich alle Teilnehmer in ein Auto, was großen Spaß bereitete, bevor man sich noch sportlich betätigte. Danach ging es wieder in die Workshops. Bis zum Abendessen übte das Performanceteam neue Tanzschritte ein und machte Übungen zum Ausdruck zur Musik. Auch in den anderen beiden Gruppen standen nun die Geschichten und es wurde fleißig geschauspielert und fotografiert. Nach dem Abendessen gab es noch ein paar kleine Gruppenspiele für alle, bevor gemeinsam ein Film angeschaut wurde.

Auch am Mittwoch ging es nach einem kleinen Aufwärmen in die Workshops um weitere Tanzschritte zu erarbeiten, Kostüme zu fertigen oder Fotos zu einer Geschichte zusammenzustellen. Am Nachmittag trennt sich die Gruppe nicht, da kooperative Spiele für den Zusammenhalt gespielt wurden. Spiele wie Streets of LA oder Eierfallschirm bereiteten große Freude und stärken auch die Gruppe. Nach dem Abendessen kam es zum Highlight: Niedrigseilgarten im Dunkeln. Mit Taschenlampen bewaffnet stürmten die Jugendlichen den Seilgarten. Nach einer kurzen Eingewöhnung musste die Gruppe ein paar Aufgaben auf den Slacklines lösen. Der am Nachmittag gestärkte Zusammenhalt war hierbei deutlich sichtbar, da die Gruppe jede Aufgabe meisterte. Danach wurde noch eine Runde Rockband gespielt.

Am Donnerstag wurde es so langsam spannend. Am Abend waren die großen Präsentationen der Ergebnisse der Workshops. Während zwei Gruppen noch fleißig an ihren Auftritten arbeiteten, ließ es sich die Gruppe die schon fertig war gutgehen und entspannte sich mit Massage und Traumreise noch einmal vor dem Auftritt. Nachmittags wurden die letzten Vorbereitungen getroffen. Kostüme fertiggestellt, Bühne vorbereitet und es gab für jede Gruppe noch eine Generalprobe. Nach dem Essen kam es zu großen Showdown. Jede Gruppe präsentierte vor einem großen Publikum seinen Auftritt mit Bravur und wurde dafür auch mit Standing-Ovations belohnt. Es war ein sehr gelungener Abend der anschließend auch dementsprechend gefeiert wurde.

Am Freitag, dem letzten Tag, wurde das Seminar noch einmal reflektiert und ausgewertet. Dabei haben die Teilnehmer, zur Freude der BetreuerInnen, die Abreit sehr gelobt und auch erzählt wie viel Spaß sie alle miteinander hatten. Danach musste noch alles aufgeräumt werden. Als dies auch geschehen war, blieb noch Zeit die männlichen Betreuer zu schminken, was zur Erheiterung aller beitrug. Danach hieß es Abschied nehmen, was nach so einer tollen Woche voller Spiele, Spaß und harter Arbeit sehr schwer fiel. 

Euer Betreuerteam der Bayerischen Sportjugend Nürnberg/Leo Scherzer 

 

Impressionen

Home | Kontakt | Impressum | Datenschutz | www.bsj.orgBLSV