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"Pirates of Ipsheim"

 

Mit einem kräftigen "Ahoi!" starteten 25 Landratten am Pfingstmontag in ihr Ferienabenteuer auf Burg Hoheneck. Nach der abendlichen Kräftigung im Burgkeller lernte sich die Gruppe erst einmal kennen. Mit ein paar Spielen war das schnell geschafft und das Eis war gebrochen. Doch auf einmal tauchten zwei Gestalten im Raum auf - Piraten! Sie sagten, dass sie einen Schatz suchen und dieser hier irgendwo sein müsse und wollten von den Kindern wissen wo dieser versteckt ist. Doch leider wussten sie es auch nicht. Die Piraten wollten schon wieder gehen, als die Kinder ihnen ihre Hilfe anboten. Darüber waren die Piraten sehr erfreut und stellten sich nun auch endlich vor: Kapitän Blaubart, Sohn des Kapitän Rotbart, und dessen Sohn Blautuch. Sie erzählten weiter, dass Kapitän Rotbart im Sterben liegt und sie ihm seinen letzten Wunsch erfüllen wollen, nämlich seinen Schatz wieder zu finden. Das sei jedoch nicht ganz so einfach, da die Karte verloren gegangen ist und der alte Rotbart auch nicht mehr genau wusste, wo sein Schatz lag. Kapitän Blaubart wollte die Kinder am nächsten Tag jedoch ein paar Piratentests unterziehen und so verabredeten sich alle für den nächsten Morgen.

Land- oder Wasserratte?!

Der Dienstag begann dann also mit der Seetauglichkeitsprüfung. Der Kapitän hat seine Schiffscrew, bestehend aus Blautuch, der Wahrsagerin Lola und der lispelnden Mauritia, mitgebracht, um verschieden Fertigkeiten für das Piratenleben zu testen. Die Landratten mussten nach Schätzen tauchen, die Himmelsrichtungen erlernen, Seemannsgarn spinnen und noch weitere Aufgaben bestehen. Am Nachmittag erlebten die Kinder einen richtigen Piratentag. Sie suchten Diamanten, mussten ihr leckgeschlagenes Boot ausschöpfen, das brennende Boot löschen und die Kanonen für ein Gefecht befüllen. Zum Abschluss gab es noch eine Schlacht bei der sich die Gruppe, in zwei Team geteilt, gegenseitig mit (Wasser-)Bomben bewarf. Nun wussten die Kinder schon sehr viel über das Piratenleben und haben sich auch als Team bewiesen. Durch Zufall fanden die Kinder auch noch einen Teil der Schatzkarte, der allerdings verschlüsselt war. Als Belohnung für den erfolgreichen Tag erhalten die Kinder am Abend alle Urkunden und sind somit in die Crew des Kapitäns aufgenommen, also konnte anheuern! Das gehört gefeiert. Dafür braucht man allerdings ein echtes Piratenlied und einen torkelnden Tanz dazu, den die kleinen Seeräuber nun selber erfinden müssen. Nach dem Fest mit eigenem Lied und Tanz heißt es dann für die Piraten und Piratinnen aber ab in die Kajüte - Kraft tanken für das große Seeabenteuer…

WIR sind eine Crew!

Da man als Pirat Utensilien wie Fernrohr, Logbuch, Krug oder Piratenshirts braucht, bastelten die "Nachwuschspiraten" den ganzen Vormittag daran. Nach vollendeter Arbeit waren alle guten gerüstet und sahen in ihren neuen Shirts zum Fürchten aus. Am Nachmittag helfen die Kinder Mauritia. Der Kapitän lässt sie meist links liegen, weil er sie für einfältig hält. Dieses Image wollen die Kinder aufbessern helfen. Mauritia hat die Pläne für die kommende Aktion des Kapitäns gestohlen und führt diese nun mit den Kindern heimlich durch. Die Kinder müssen sich als echte Crew beweisen. Sie müssen in verschiedenen Aufgaben ihr Teamwork stärken und möglichst blindes Vertrauen schaffen. Als sich die Kinder blind durch die Gegend führen, entdecken sie einen weiteren Teil der Schatzkarte; auch wieder verschlüsselt. Mauritia ist über alles so glücklich und bedankt sich herzlich bei dem ganzen Team. Am Abend besetzte die ganze Meute zur Belohnung das Lagerfeuer, essen Stockbrot und Marshmallows und singen freudig Lieder. 

Piratenkram selbstgemacht…

Am nächsten Morgen erfahren die Kinder, dass der Kapitän vom Schatz nichts abgeben will und so beschließt die restliche Crew den Kindern zu helfen um ihre eigene Schatztruhe zu bauen. Dafür benötigen sie verschiedene Materialien die sie bei verschiedenen Stationen in Kleingruppen sammeln sollen. Auch hier war wieder Köpfchen und Teamarbeit gefordert. Am Nachmittag baut sich jedes Kind seine eigene Schatztruhe, einen Kompass, kreiert sein eigenes Dreieckstuch und einen Säbelständer. Am Abend werden zur Belohnung alte Piratenabenteuer angeschaut.

Gemeinsam schaffen wir das!

Am Freitag den 13. taucht auf einmal ein sehr böser Pirat auf, der angeblich einen Teil der Karte hat. Es ist der Zwilling von Blautuch und heißt Schwarztuch. Er will die Kinder erst prüfen und ihnen dann die Karte vielleicht aushändigen. Er hat verschiedene Aufgaben auf dem Seil (die magische Slagline) vorbereitet, denn als Pirat muss man mit Seilen umgehen können. Die Kinder müssen beweisen dass sie alleine gut zurechtkommen und schwindelfrei sind, aber auch als Team zusammenhelfen. Den ganzen Vormittag bewältigen die Piraten die Aufgaben von Schwarztuch. Um sich die Karte zu holen müssen die Kinder nun nur noch morgen früh mit ihm ein bisschen Frühsport machen. Nachmittags tauchen weitere missgelaunte Piraten auf. Sie haben auch einen Teil der Karte und die Kinder müssen sie nur in einem Battle schlagen. Durch die ganzen Aufgaben, die sie schon bewältigen mussten, war das für die kleinen Piraten kein Problem und sie eroberten den nächsten Teil der Karte. Dafür möchte der Kapitän die Kinder belohnen und lädt sie in sein Piratencasino ein. Dort dürfen sie den Abend verbringen und bei Spielen ihr großes Glück suchen…

Die Schatzsuche beginnt

Samstagmorgen treffen sich die Kinder wie verabredet noch vor dem Frühstück mit Schwarztuch zum Morgensport. Ein paar Fitnessübungen und ein paar Herausforderungen für den Geist und der letzte Teil der Karte ist erbeutet. Nach dem Essen treffen sie den Kapitän. Dieser schickt sie in Kleingruppen los um die verschlüsselten Karten zu lösen. Als alle dies geschafft haben geht es immer der Karte nach. Unterwegs treffen sie Lola. Sie helfen ihr das gekenterte Schiff umzudrehen und dann geht es weiter zum Schatz. Dieser ist schnell gefunden, doch als Blaubart ihnen alles wegnehmen will, erscheint die böse Meeresgöttin und kidnappt ihn. Nur mit ganz viel Charme und Überredungskunst können die Kinder den Kapitän samt Schatz befreien. Sie öffnen die Schatzkiste und bedienen sich der Schätze. Am Nachmittag wird die große Abschlussparty vorbereitet. Es werden Piratenbowlen, Piratenkuchen und Muffins und weitere Snacks gemacht und zwei kleine Performances einstudiert. Der Abend beginnt mit dem selbstgemachten Festschmaus. Anschließend folgt eine Performance. Nun übernimmt der Kapitän das Wort und überreicht alle Piraten nochmal feierlich eine Urkunde. Danach folgt die zweite Performance und anschließend wird den ganzen Abend lang getanzt, gespielt und gelacht… So wie Piraten das eben machen…

Am nächsten Tag sind der Kapitän und seine Crew schon wieder weg. Er hat nochmal seinen Dank ausrichten lassen. Die Kinder müssen noch ein bisschen säubern und die "Kajüten" für die nächsten Kinder aufräumen und dann geht es schon wieder ab nach Hause.

Die intensive Auswertung mit den Kindern hat gezeigt: es war eine schöne, ereignisreiche und piratenhafte Woche!

Als Betreuerteam der Bayerischen Sportjugend freuen wir uns darauf, euch auch auf weiteren Seminaren wiederzusehen. 

 

Euer Betreuerteam der Bayerischen Sportjugend Nürnberg / Leo Scherzer

 

Impressionen

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