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"Superhelden von Würzburg"

 

 

Schon beim Einstieg in den Bus sieht man erwartungsfrohe Kinder. Die ersten Fragen nach dem Programm und der Rahmengeschichte fallen. Und die Fragerei hörte auch im Bus nicht auf. Vor allem ein Satz bleibt einem sicherlich im Gedächtnis: "Wie lange fahren wir noch?" "Noch so eine Dreiviertelstunde.", war stets die Antwort, auch als es nur noch 5min waren. Zeigt es doch die große Vorfreude der Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Dieser Bus ist auf dem Weg zur jährlichen Jugendbildungsmaßnahme (JUBI) im Herbst, die das erste Mal in Würzburg stattfindet.

Endlich angekommen folgen vor den obligatorischen Kennenlernspielen, wie Namensball oder dem Sortieren nach Alter, um nur zwei der zahlreichen Spiele zu nennen, die Erläuterung von Regeln, die für ein geordnetes Miteinander wichtig sind. Dadurch erfolgte die Gruppenzusammenführung schnell und reibungslos. Die Teilnehmer hatten schnell Kontakt zueinander gefunden, der sich über die ganzen sechs Tage positiv auf die Gruppendynamik auswirkte. Herauszustellen ist an dieser Stelle, dass die weit ausgebildete soziale Kompetenz bei den Kindern somit schnell zum Vorschein trat. Durch weitere Gruppenaufgaben wurden diese noch verstärkt. Bei diesen Aufgaben wurde ein besonderer Wert auf den zwischenmenschlichen Vertrauensaufbau gelegt.

 

Helden und Heldinnen gibt es überall!

Nach dem Abendessen, das reich an Auswahlmöglichkeiten war, ging es auch schon los mit der Heldensammlung durch die Kinder, die dann auch auf die Helden des Alltags zu sprechen kamen (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, …), gefolgt vom Auftritt des "Superheldenausbilders", womit das Programm so richtig begann.

Dies war nur der erste Tag! Deshalb wird nicht jeder Tag so ausführlich beschreiben, sondern die Heldenausbildung tagesübergreifend geschildert und die Highlights herausgestellt.

Eins dieser angekündigten Highlights waren für die Kids die täglichen Superheldennews (ein Videotagebuch), bei denen der vorherige Tag zusammengefasst und durch lustige "Superheldensportwettbewerbe" abgerundet wurde, oder auch die selbst geschriebenen Gutenachtgeschichten, die die Vorgeschichte zu der Rahmengeschichte bildeten.

Heldenhaftes Basteln

 

Auch die Bastelaktionen fanden großen Anklang bei den Kindern, die sich ihr eigenes Heldenkostüm aus Gipsmasken und Umhängen zusammenstellten, denn zu einem/einer Helden/in gehört schließlich auch die passende Ausrüstung. Die Kinder ließen ihrer Kreativität freien Lauf, womit einige optisch sehr ansprechende Verkleidungen heraus kamen.

Ein weiterer Höhepunkt war ein Tagesausflug, der mit dem Besuch bei der Polizei begann. Die Führung durch die Räumlichkeiten war nicht nur für die Kinder spannend, sondern auch für die Betreuer. Nach diesem interessanten Einblick in die Polizeiarbeit ging es weiter in eine Turnhalle, in der nicht nur die gewöhnlichen Ballspiele platzfanden. Auch die Steppaerobic konnte sich in das Programm hereinschleichen (zur Belustigung aller). Gerade die für dieses Alter ungewöhnliche Sportart hatte das Ziel die motorischen und koordinativen Fähigkeiten zu verbessern. Und siehe da nach einigen weniger erfolgreichen Versuchen entwickelte sich aus dem unkontrollierten Gestampfe eine ansehnliche Darbietung.

Es gibt noch einiges mehr zu erzählen über Nachtwanderungen bei der das Erfahren der Natur im Vordergrund lag, Lagerfeuer und weitere Spiele, aber alles zu beschreiben wäre wohl eine Zumutung für den Leser.

Der letzte Tag wird aber noch mal detaillierter geschildert. An diesem Tag wurde die Heldenausbildung durch die Heldenprüfungen und den Verleihungen der Heldenurkunden beendet. Hierbei mussten verschiedene Disziplinen (Klettern, Kriechen, Werfen, …) gemeistert werden. Gerade beim Klettern musste auf das eigene Können vertraut und der ganze Mut zusammen genommen werden. 

Heldenhafte Kunst

Zudem wurde ein Abendprogramm in Kleingruppen erarbeitet, bei dem alles Mögliche von Tanzen, über Theater, bis zu einer Quizshow dabei war. Diese kreative Gestaltung war für das Publikum ein wahrer praktischer Genuss.

Am nächsten Morgen war dann leider schon Zeit sich von der Herberge, den Teilnehmern und Betreuern zu verabschieden. So mancher konnte sich die Tränen kaum oder gar nicht verkneifen.

Ich denke, das zeigt den Erfolg dieser JUBI und erzeugt eine riesige Vorfreude auf die kommenden Ferienseminare (für Teilnehmer und Betreuer).

 

Euer Betreuerteam der Bayerischen Sportjugend Nürnberg/Tobias Menzke

 

Impressionen

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