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Schon gespannt auf die Nummer 18?

Seit August 2021 habe ich, Janina Wagner, die Aufgabe der FSJ‘lerin bei der Bayerischen Sportjugend in Nürnberg (BSJ) übernommen!
Nachdem vor mir, schon 17 FSJ’ler und zuletzt die liebe Lena Heid, ihr „Amt auf Zeit“ erfolgreich absolviert haben, freue nun ich mich auf diese Herausforderung.

Zum Anfang erst einmal ein bisschen was über mich:
Ich bin 18 Jahre alt und wohne in Nürnberg. Selbst, turne ich schon seit ca. 13 Jahren beim Post-SV Nürnberg, spiele gerne Tennis und fahre auch regelmäßig Ski.
Durch das Anfangsseminar, zu Beginn meines FSJs, habe ich meinen Übungsleiter-C - Breitensport absolviert und mache, zudem gerade meinen Rettungsschwimmer.

Nachdem ich dieses Jahr mein Abitur bestanden habe und mich vor einem Studium, erst noch praktisch betätigen und ein bisschen Berufserfahrung sammeln wollte, schien mir das FSJ bei der Sportjugend perfekt zu passen.
Vor allem die Vielfältigkeit, die ich jetzt auch schon in den ersten Wochen erleben durfte, hat mir sehr gefallen.
Denn neben dem praktischen Teil im SV Laufamholz, der unter anderem aus Kinderturnen, Schwimmen, Einrad und dem Einsatz in drei verschiedenen Kindergärten besteht, kann ich auch Erfahrung, mit der Arbeit im Büro, bei der BSJ sammeln.
Ich freue mich, vor allem auch einiges von meinen eigenen Sporterfahrungen miteinzubringen.
Zudem möchte ich mich, neben den vielen Erfahrungen und Einblicken, die ich hoffentlich während meines FSJs sammeln kann, genauer über Studiengänge informieren und mich letztendlich dann für einen Studiengang entscheiden.

Da mich Sport sehr begeistert und auch schon immer ein Teil in meiner Familie und meinem Leben war, freue ich mich sehr auf die Arbeit im Verein und mit den Kindern zusammen.
Mein Ziel ist es die Kinder für den Sport zu begeistern und ihnen den Spaß an Bewegung zu zeigen. Vor allem nach der langen Zeit, in der es durch Corona, für viele Kinder nicht möglich war, ihren Bewegungsdrang auszuleben und sportliche Erfahrung zu sammeln, finde ich das sehr wichtig. Außerdem freue ich mich schon als Helfer, bei meiner ersten Kinderfreizeit im Herbst, in Inzell, dabei zu sein.

Ich hoffe ich konnte einen kleinen Einblick über mich bieten und freue mich über ein erfolgreiches und sportliches Jahr! Wer Fragen hat, einfach eine Mail schicken an: fsj@svlaufamholz.de

Eure Janina Wagner

Lena Heid ...eine Handballerin aus Heroldsberg

 

So, nun ist es so weit und ich löse die liebe Luise Krause ab. Mein Name ist Lena Heid, ich bin 18 Jahre alt und wohne in Heroldsberg. Ich habe im Juni mein Abitur bestanden und mich sofort für dieses FSJ beworben, da ich ein sehr sportbegeisterter Mensch bin.

Ich selbst spiele schon seit ich 5 Jahre alt bin Handball in verschiedenen Vereinen und derzeit beim HC Erlangen in der A-Jugend und in der Damen-Mannschaft. Außerdem fahre ich gerne Ski, spiele in meiner Freizeit Volleyball und liebe es mit Freundinnen shoppen zu gehen.
Ich werde im kommenden Jahr, neben der Arbeit bei der Bayerischen Sportjugend in Nürnberg, auch beim SV Laufamholz e.V. zahlreiche Turn- und Kindersportstunden leiten. Neben Einrad-, Schwimm-, und Mutter- Kind-Stunden werde ich auch Bewegungsstunden in drei Kindergärten und im Hort der Grundschule in Laufamholz übernehmen.   

Ich hoffe, dass ich dieses Jahr viele neue Erfahrungen sammeln kann. Diese sollen mir helfen, mich für den richtigen Studiengang zu entscheiden. Die Arbeit im Sport und mit den Kindern wird mich im Leben sicher voranbringen!

Um den Kindern verschiedene wichtige Grundlagen im Sport beibringen zu können, habe ich am Anfang des FSJ eine Ausbildung zum Übungsleiter- C Breitensport und meinen Rettungsschwimmer absolviert.

Ich freue mich sehr auf motivierte Kinder, welchen ich hoffentlich viel Freude an der Bewegung bereiten kann! Wer fragen zu meiner Arbeit hat kann mich erreichen unter fsj@svlaufamholz.de

Mit sportlichen Grüßen

Lena Heid

 

 

Louis Pernagidis: Der 15. FSJ`ler steht vor der Tür!

 

Nachdem Linus Deiters sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der Bayerischen Sportjugend in Kooperation mit dem SV Nürnberg Laufamholz e.V. absolviert hat, werde ich nun sein Nachfolger bis zum 31.08.2019 sein. Zu meiner Person, ich bin Louis Pernagidis, lebe und bin aufgewachsen in Nürnberg-Mühlhof, bin fast 18 Jahre alt und somit der jüngste der vergangenen 14 FSJ`ler/innen bei der Sportjugend Nürnberg.

Ich werde im kommenden Jahr zwei Haupteinsatzstellen haben, die Kreisjugendleitung Nürnberg der Bayerischen Sportjugend und den SV Nürnberg Laufamholz e.V. Beim SVL werde ich als Co-Trainer der F-Jugend fungieren und außerdem noch zahlreiche Turn- und Sportstunden geben. Von Einrad, Tischtennis, Schwimmen, Turnen und Mutter-Kind-Turnen sind auch „Bewegungsbaustellen“ in drei Kindergärten und in einem Hort im Stadtteil dabei. Mein FSJ-Weg führt mich auch schneller in die Schule wieder zurück, als ich dachte: Ich werde zwei Schulsportarbeitsgemeinschaften im Ballsport leiten. Schulsport mit verdrehten Rollen: Jetzt bin ich der Übungsleiter und nicht mehr der Schüler. Ich selbst habe schon mehrere Stationen im Fußball hinter mir und spiele derzeit in der A-Jugend beim 1.SC Feucht. Neben Fußball ist Basketball und Skifahren meine große Leidenschaft. Bleibt dann noch Zeit übrig, spiele ich seit fast elf Jahren Geige – Sport und Klassik, ist eine gute und harmonische Kombination. Zu Beginn des FSJ habe ich sowohl meine Ausbildung zum Übungsleiter-C Breitensport als auch meinen Rettungsschwimmer in Würzburg bestanden. Mit dem angeeigneten Wissen der breitensportlichen Ausbildung möchte ich Kindern verschiedenste Sportarten näherbringen und ihnen viel Spaß und Freude an der Bewegung bereiten. 

Obwohl mein Freiwilliges Soziales Jahr noch nicht alt ist, konnte ich schon einige neue Eindrücke sammeln. Ich hoffe, dass ich noch viele weitere Erfahrungen machen werde und mich so auch auf das spätere Berufsleben etwas einstellen kann. Mit dem FSJ werde ich bestimmt meinen richtigen Weg finden.

Der Nächste bitte! Linus Deiters

 

Nachdem letztes Jahr Bastian Wieder sein FSJ bei der bayerischen Sportjugend und beim SV Laufamholz absolviert hat gibt er sein Amt nun an mich weiter. 

Mein Name ist Linus Deiters, ich bin 18 Jahre alt und freue mich der 14. FSJler der bayerischen Sportjugend zu sein. In meinem Jahr als FSJler habe ich zwei Haupteinsatzstellen. Das sind zum einen die Geschäftsstelle der bayerischen Sportjugend in Nürnberg und zum anderen der SV Laufamholz. Dort gebe ich Sport-und Turnstunden in den beiden evangelischen und im städtischen Kindergarten, leite Schul-AGs und unterstütze die ehrenamtlichen Trainer und Übungsleiter des SVL. 

Ich selbst spiele seit meinem 5. Lebensjahr Fußball und habe in meinem Heimatverein TSV Fischbach auch schon Jugendmannschaften trainiert. Zudem habe ich im September die Ausbildung Übungsleiter-C Breitensport abgeschlossen, in der ich einiges an Erfahrung sammeln konnte was die Trainigsgestaltung für Kinder und Jugendliche angeht. Ich hoffe durch die Sportstunden bei den Kindern den Spaß am Sport vermitteln zu können und auch eine Weiterentwicklung bei der Überwindung verschiedener Aufgaben miterleben zu dürfen.

Für mich persönlich erhoffe ich, dass mir das Jahr Erkenntnisse für meine Ausbildung bzw. spätere Berufswahl gibt und wie ich meinen weiteren Weg nach dem FSJ gestalten möchte.

Bastian Wieder: Another One!

Nachdem mein Vorgänger Pascal im letzten Jahr die Sportaktivitäten in Laufamholz betreute, geht er nun ans Ballettförderzentrum Nürnberg und gibt sein Amt als FSJler an mich weiter.

Mein Name ist Bastian Wieder, ich bin 19 Jahre alt und wohne seit kurzer Zeit in Nürnberg. Mein Einsatzfeld liegt zum Einen in der Mitarbeit in der Geschäftsstelle der Bayerischen Sportjugend Kreis Nürnberg, die meiste Zeit bin ich allerdings in Laufamholz unterwegs. Dort betreue ich die Sportstunden der beiden evangelischen und des städtischen Kindergartens, leite Schul-AGs und unterstütze die ehrenamtlichen Trainer und Übungsleiter des SV Nürnberg-Laufamholz. Somit helfe ich mit, dass Kindern die Möglichkeit zur Ausübung verschiedenster Sportarten geben werden kann.

Ich selbst spiele seit meinem 5. Lebensjahr Fußball in meinem Heimatverein in Flachslanden, in meiner Freizeit versuche ich mich aber auch  gerne an anderen Sportarten. Dort habe ich in den letzten Jahren schon mehrere Jugendmannschaften trainiert, wodurch ich bereits erste Erfahrungen im Umgang mit Kindern beim Sport sammeln konnte. Weiterhin habe ich letztes Jahr eine Übungsleiterausbildung im Bereich Fußball absolviert, bei der ich lediglich die Prüfung verletzungsbedingt verpasst habe. Im September habe ich aber im Rahmen des FSJ die Ausbildung Übungsleiter-C Breitensport mitgemacht, bei der ich dann auch an der Prüfung teilnehmen und sie bestehen konnte. Während der Lehrgänge konnte ich viel für die Trainingsgestaltung im Kinder- und Jugendbereich mitnehmen. Aufgrund des durchgeführten großen Erste-Hilfe-Kurses bin ich auch auf Verletzungen bestens vorbereitet, die aber natürlich trotzdem ausbleiben sollen.

Im nächsten Jahr möchte ich erreichen, dass durch meine Mitarbeit die Kinder und ich gleichermaßen profitieren. Ich kann in dieser Zeit weitere wichtige Erfahrungen im Umgang mit Kindern, gerade im Bezug auf das Kinder- und Jugendtraining, sammeln. Des Weiteren  will ich die Zeit nutzen, um mir Gedanken zu machen, wie ich meine Zukunft nach dem FSJ gestalten möchte. Den Kindern will ich den Spaß am Sport vermitteln und ihnen eine Plattform bieten, ihren Bewegungsdrang auszuleben. Zusammen werden wir bestimmt tolle Sportstunden haben und ich hoffe wir werden gemeinsam viele neue Erfahrungen sammeln können.

Obwohl ich erst seit Kurzem als FSJler tätig bin, hatte ich bereits viel Spaß daran den Kindern Neues zu vermitteln und hoffe, dass es ihnen genauso ging und auch weiterhin gehen wird.

 

 

 

 

 

Pascal Zrenner: "Es geht wieder los! Und jetzt bin ich dabei!"

Es geht wieder los! Und ab jetzt bin ich dabei!

 

 

Mein Name ist Pascal Zrenner und ich bin der neue FSJ-ler bei der Bayerischen Sportjugend und dem SV - Laufamholz. Ich bin 18 Jahre alt und habe im vergangenen Schuljahr meine Schullaufbahn erfolgreich mit dem Abitur abgeschlossen. Soweit meine Erinnerung zurück geht werde ich vom Sport begleitet. So spiele seit meinem 4. Lebensjahr Fußball, habe mich aber auch in anderen Sparten probiert und so fand ich unter anderem über Ballett und Tennis zum Breakdance, dass ich auch schon seit langer Zeit ausübe und unterrichte. Des Weiteren beschäftige ich mich auch mit jeglichen anderen Sportarten und habe mir ein Trainings- und Grundwissen angeeignet. Außerdem habe ich im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahr eine Übungsleiter - Ausbildung für den Breitensport absolviert und die dazugehörige Prüfung bestanden. Während der Ausbildung wurden mir viele, hilfreiche Methoden vermittelt, mit denen es für Mich und die Kinder und Jugendlichen einfacher gemacht wird Spaß am Sport zu haben und auch die sportliche Leistung der Kinder zu steigern.

Nachdem mich der Sport positiv beeinflusst hat, möchte ich auch dabei helfen, dass er anderen Kindern und Jugendlichen hilft. Meine bisherigen Erlebnisse bei der Betreuung waren durchweg positiv und ich strotze voller Tatendrang. Ich möchte jedem Kind und Jugendlichem ermöglichen Positive Erfahrungen im Sport zu erleben. Mein Hauptziel während des Freiwilligendienstes ist, dass die Kinder und Jugendlichen es schaffen untereinander eine faire, gemeinschaftliche und vorurteilfreie Gruppe zu bilden, mit Hilfe des Sportes ein Gefühl für Respekt und Freundschaft vermitteln und gleichzeitig auch das sportliche Können zu verbessern. Angesichts der neuen digitalen Medien hoffe ich auch, dass Sport dennoch ein gern ausgeübtes Hobby der Kinder bleibt. Die Kinder im Kindergarten bzw. im Kindergartenalter möchte ich zum Sport hinführen, sodass sie ein erstes Verständnis und erste motorische Fertigkeiten erhalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Tobias Menzke: Von Beginn an vollkommen überzeugt!

Nach nur zwei Tagen Arbeit lässt sich schon sagen, dass das die richtige Entscheidung war!

Nun fragen Sie sich sicher was. Seit dem 25.08. bin ich, Tobias Menzke, nun der neue FSJ-ler bei der Bayrischen Sportjugend. Allerdings hat damit noch nicht die "richtige" Arbeit angefangen, denn wie auch schon die FSJ-ler vor mir musste auch ich erst mal die Übungsleiter-C-Ausbildung (1. Stufe der Trainerausbildung) besuchen, um mir ein gewisses Fachwissen und Methoden für den Bereich Sport mit Kindern und Jugendlichen anzueignen. Nachdem ich drei Wochen an der Qualifizierung teilgenommen habe, folgte der erste Tag bei der Einsatzstelle, mit der Einführung in die Räumlichkeiten der BSJ-Nürnberg und des Sportservices, gefolgt von den ersten sportiven Aktivitäten beim SV Laufamholz in der Fußballabteilung (G-Jugend) und der Tischtennisabteilung. Damit wurden auch die beiden Sportarten, die ich bereits in meiner Freizeit im Verein betreibe getroffen. Fußball spiele ich seit ca. 13 Jahren im Verein und Tischtennis habe ich 4 Jahre im Verein gespielt. Mir selbst hat es Freude gemacht diese beiden Einheiten anzuleiten. Allerdings ist nicht mein eigener Spaß an der Sache das Wichtigste, sondern der Spaß der Kinder und Jugendlichen. Gerade die Freude an der Bewegung bei den Kindern zu sehen, macht einen selbst am glücklichsten. Deshalb freue ich mich auch schon sehr auf die Turneinheiten im Verein und den Kindergärten.

Das habe ich auch schon bei meinem Engagement sowohl in der Evangelischen Jugend, mit der ich bereits Freizeiten für die Konfirmanden vorbereitet und durchgeführt habe, als auch in meinem Fußballverein (TB Johannis 1888), bei dem ich die B-Jugend trainiere gemerkt. Gerade die Erfahrungen, die ich in diesen Bereichen gesammelt habe, haben mich auch dazu animiert mich auf die Stelle bei der Sportjugend für das Freiwillige-Soziale-Jahr zu bewerben.

Bereits am zweiten Tag meines FSJ´s habe ich erste Erfahrungen mit den vielen Projekten der Sportjugend gemacht: der Weltkindertag der Stadt-Nürnberg. Dort waren wir mit einem Bastel- und Aktivitäten-Stand vertreten. Die gute Stimmung innerhalb des Teams macht Vorfreude auf die anstehenden Events, wie die Jugendbildungsmaßnahme im Herbst in Würzburg und der Streetsoccercup 2015 um nur zwei weitere Beispiele zu nennen.

Ich habe ein sehr gutes Gefühl, dass mir das FSJ viel Freude bereiten wird und ich dabei auch wichtige Erfahrungen für den Beruf (noch offen) sammeln kann.

 

 

 

 

 

 

Leo Scherzer: Vor dem Studium nochmal ab in den Sportunterricht...

 

So schnell ist ein Jahr schon wieder rum und ich löse nun meine Vorgängerin Ellena von Papp ab, die nun ihr Studium beginnt. Zum 10. Mal startete mit mir ein junger Mensch in sein Freiwilliges Soziales Jahr im Sport. 

Mein Name ist Leo Scherzer, ich bin 19 Jahre alt und wohne in Nürnberg. Ich betreue seit Oktober die Sportaktivitäten beim SV Laufamholz und helfe kräftige bei den Aktivitäten der Sportjugend Nürnberg mit. Ich war zuvor schon ein sehr sportbegeisterter Mensch, bin quasi in der Turnhalle aufgewachsen, turne schon seitdem ich laufen kann, habe acht Jahre Fußball gespielt, singe im Jungenchor Nürnberg und habe zudem in meiner Freizeit und im Sportunterricht viele weitere Sportarten ausprobiert. 

Erweiterte Sporterfahrungen habe ich durch den im Rahmen des FSJ durchgeführten Übungsleiterkurs C-Breitensport - Kinder und Jugend gesammelt, zu dem auch ein großer Erste-Hilfe-Kurs gehört.

Mein Ziel im FSJ:

Sowohl die Kinder als auch ich sollen dadurch nur profitieren. Ich kann die Zeit nutzen, um mir ohne Eile über mein zukünftiges Grundschullehramtsstudium Gedanken zu machen und kann viele Einblicke in verschiedene sportliche Bereiche sammeln. Vor allem die Kinder haben die Chance ihre Lust an der Bewegung auszuleben und zu entdecken was sie denn alles mit ihrem Körper erreichen und mit einem bisschen Hilfe auch erlernen können. Zusammen werden wir bestimmt tolle Sportstunden haben und ich hoffe wir werden gemeinsam viele neue sportliche Erfahrungen sammeln können.

Ich habe zwar erst vor kurzem mit dem Sport beim SVL begonnen, hatte aber bereits viel Spaß und hoffe dass es den Kindern genauso ging und wir ein tolles Jahr zusammen verbringen können. Zahlreiche Trainingsstunden im Sportverein, Sport im Kindergarten, Bewegung im Hort, Schwimmunterricht in der Grundschule, Schulsportarbeitsgemeinschaften (SAG), Kinderfreizeit in der Sportjugend und Verwaltungstätigkeiten in der bsj-Geschäftsstelle in Nürnberg (z.B. der Versand von Sport in Nürnberg) füllen meinen 38,5 Stunden umfassenden, abwechslungsreichen Wochenplan. Ein intensives Jahr der Orientierung für meinen weiteren Berufsweg hat begonnen. Gefördert wird das Freiwillige Soziale Jahr durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

 

 

 

 

Ellena von Papp: Na endlich: die erste weibliche FSJ´lerin bei der Sportjugend Nürnberg ist da!

Endlich ist es soweit. Das Abitur ist geschafft und der Lernstress liegt endlich hinter mir. Nur eines fehlt noch, der große Plan, was möchte ich jetzt machen? Schnell wurde mir klar, es soll was mit Sport zu tun haben. Da ich nicht nur seit acht Jahren Handball spiele und für alle anderen Sportarten offen bin, war mein Ziel schnell gefunden. Etwas was mit Bewegung zusammen hängt, wo man sich weiter entwickelt und was lernen kann ohne die typischen Schulbücher zu durchwälzen und dabei auch noch etwas Taschengeld bekommt. Ein Freiwilliges Soziales Jahr im Bereich Sport (FSJ) sollte es sein. Und nun, fast zwei Monate nach dem Beginn des FSJ-Jahres, kann ich nur sagen:"Juhu, ich habe es geschafft, ich bin nicht nur die erste FSJ'lerin seit acht Jahren bei der Bayerischen Sportjugend, sondern auch von Grund auf zufrieden!"

Durch meine fast dreiwöchige C- Übungsleiterausbildung für den Breitensport Kinder/Jugendliche habe ich viel über den Aufbau und die Durchführung einer Sportstunde gelernt und auch einen guten Einblick in den theoretischen Bereich erlangen können. 

Die ersten Tage waren zwar anstrengend, aber toll. Ich lernte viele neue Menschen kennen, welche einen von Anfang an unterstützen, informieren oder auch mal ein Mittagessen kochen (vielen Dank an meine Anleiterin Yvonne Schamel vom SV Laufamholz). Aber vor allem die vielen Kinder, ob im Kindergarten, in der Schule oder im Verein, die alle auf ihre eigene Art und Weise einfach zum Knuddeln sind, haben es einem angetan. Nun düse ich immer vom Kindergarten zur Schule oder zur Vereinshalle mit meinem "FSJ-Fahrrad", wo schon alle gespannt sind, was heute für eine Bewegungsstunde auf sie wartet. Egal welche Sportart, ob Schwimmen, Turnen, Ballschule, Einrad oder Fußball, man findet schnell eine Routine.

Im Büro ging es auch gleich richtig los. Der Umzug stand auf dem Plan. Tatkräftig haben wir den Umzug in drei Tagen geschafft und es ging auch gleich weiter mit meiner Einarbeitung in wesentliche Office Programme. Durch die vielen Praxisstunden, in denen ich viele neue Sportübungen für die Kinder anwenden kann und den Bürozeiten, die eine willkommene Abwechslung bieten, und bei denen ich beispielsweise Veranstaltungen vorbereite, hatte ich schnell meine 38,5 Stundenwoche zusammen. Diese sind übersichtlich in einem Stundenplan festgehalten, also doch ein bisschen Schulfeeling.

Zurzeit bin ich schon ganz aufgeregt auf meine erste Jugendfreizeit in Inzell. Eine Woche mit einem tollen Rahmenprogramm, gemeinsam Sport treiben, Kochen oder Basteln. Ich bin gespannt und freue mich auf diese Herausforderung, mit 22 Kindern und vier weiteren BetreuerInnen eine tolle Woche zu gestalten. Den Kindern soll auf spielerische Art und Weise der Spaß an Bewegung und Teamwork vermittelt werden. Wir wollen sie fördern und fordern. 

Somit bleibt mir nur zu hoffen, dass die nächsten zehn Monate genauso interessant bleiben und die Arbeit mir weiterhin Freude bereitet. Ebenso bin ich gespannt, welche Herausforderungen, ob im Büro oder mit den Kindern, auf mich warten, was ich noch lernen werde und in welche Richtung mich das FSJ im Bereich Sport noch bringt. Am Ende hoffe ich, dass das Jahr mir ein wenig bei der richtigen Studienwahl, welche natürlich etwas mit Sport sein sollte, helfen wird.

 

 

 

 

 

 

Florian Menzke: Der erste wirkliche "freiwillige" FSJ´ler bei der Sportjugend 

Nach der überraschenden Blitzentscheidung des Verteidigungsministeriums zur Bundeswehrreform, stellten sich viele neue Fragen und Herausforderungen. Keine Wehrpflicht mehr, keine Zivis mehr, keine FSJ´ler mehr? Doch trotzdem bekam die traditionsreiche FSJ-Stelle der Bayerischen Sportjugend Nürnberg und des SV Laufamholz e.V. ihren neuen Mitarbeiter.

Und zwar mich, Florian Menzke, einen 18 jährigen Nürnberger, der aus dem Fußball kommt, dort als Trainer tätig war und auch mit der Evangelischen Jugend schon Kinderfreizeiten durchgeführt hat.

Da ich nun einer der Ersten bin, die sich ganz ohne formale Gründe (wie z.B. Ersatzdienst anstelle von Wehrdienst oder Zivildienst ableisten zu müssen) für ein FSJ entscheiden, kommt man gerade in den ersten Gesprächen mit Anleitern und Trainerkollegen oft auf den Punkt zu sprechen, wieso man sich das denn rausgesucht hat.

In meinem Fall eine nicht mit nur einem Satz zu beantwortende Frage, denn es gab dabei kein einzeln ausschlaggebendes Argument. Zunächst gibt es natürlich praktische Gründe, etwa die meinen Auszug von Zuhause in Ruhe planen zu können und die letzte Jugendfußballsaison im Heimatverein zu Ende zu bringen. Vielleicht auch den, sich mal ein Jahr lang vom "Karrierewettrennen" rauszuhalten. 

Doch allein das ist es natürlich nicht, es gibt weitaus bequemere und lukrativere Möglichkeiten ein Jahr zu füllen. Ich hätte auch ohne Probleme sofort mein Lehramtsstudium beginnen können.

Es liegen viele Möglichkeiten vor einem, und damit auch viele Freiheiten. Und so ist es wohl besonders leicht ohne Ängste um sich zu blicken und zu sehen, wo denn Hilfe nötig ist. Da gerade Kinder unter immer größeren Druck gesetzt werden finde ich es wichtig ihnen mit kindgerechten Bewegungsangeboten zu helfen ihren Körper und ihr Selbstbewusstsein zu entdecken und zu entwickeln. Natürlich muss die Tätigkeit auch mit den eigenen Lebensumständen zu vereinbaren sein und so entschied ich mich für das FSJ bei der BSJ Nürnberg und dem SV Laufamholz.

Ich bin nun in meinem 2.Monat des FSJ´s und bin froh mich dafür entschieden zu haben. Denn sowohl die obligatorische vierwöchige C-Übungsleiterausbildung Breitensport Kinder/Jugend, in der man viele Anregungen und fachliches Wissen ausbauen konnte, über das man dann in einer praktischen und theoretischen Prüfung abgefragt wurde, als auch die ersten Wochen praktische Arbeit mit den vielen Kindern in verschiedensten Sport- und Bewegungsarten haben großen Spaß gemacht. An dieser Stelle muss man unterstreichen, dass einem hier, sowohl in der Ausbildung als auch bei der täglichen Arbeit, viel Unterstützung durch die Anleiter entgegengebracht wird. Zu dieser täglichen Arbeit gehört auch meine Zeit in der Geschäftsstelle der Bayerischen Sportjugend Nürnberg, die das Ganze erst zu einer 38,5-Stunden-Woche macht. Hier bereite ich Großveranstaltungen wie den Kreisjugendtag mit vor, plane Kinderfreizeiten und werde mich auch noch vermehrt um den Internetauftritt kümmern. Dabei kann ich meine Computerkenntnisse in Bereichen wie der Datenverarbeitung und der Gestaltung von Internetseiten verbessern. Auch hierbei erhält man viel Unterstützung, Hilfe und Antworten. Selbst die monotonen Tätigkeiten fallen dabei leicht, da sie für etwas hilfreich sind von dem ich überzeugt bin. 

Wie wohl unschwer zu erkennen ist, haben sich meine Vorstellungen bisher erfüllt.

Somit bleibt mir nur zu hoffen, dass die nächsten 9 Monate genauso interessant bleiben und die Arbeit mir weiterhin Freude bereitet.

 

 

 

 

 

 

 

Lukas Riede: FSJ-ler 2010-11

Mein Name ist Lukas Riede und ich bin bereits der siebte Teilnehmer am Freiwillig sozialen Jahr (FSJ)hier in Nürnberg. Ich bin 19 Jahre jung und komme aus Winkelhaid, wo ich seit vielen Jahren Fußball spiele und auch als Trainer tätig bin. 

Da ich nach dem Abitur noch nicht wusste was ich studieren sollte und da ich noch einen Zivildienst leisten muss, war das FSJ genau die richtige Möglichkeit sowohl einen Ersatzdienst zu leisten als auch in das Berufsfeld des Sports zu schnuppern. Dies war mir ganz besonders wichtig, da ich dort später einmal tätig sein möchte. Somit will ich dieses Jahr für mich als Orientierungsjahr nutzen. Gerade nachdem ich meinen Vorgänger Matthias Marx an einem Tag begleitet hatte war ich überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. 

Für den SVL führe ich kindgerechte Bewegungsangebote in Schule und Kindergarten durch. Diese Angebote beinhalten Bewegungsstunden, Sport nach 1 oder Begleitung beim Schulschwimmen. Der SVL versucht mit diesen speziellen Aktivitäten eine noch bessere Vernetzung im Stadtteil zu erreichen. Natürlich dienen diese auch der Werbung neuer Mitgliedschaften für die verschiedenen Abteilungen des Vereins. 

Im Monat davor absolvierte ich eine 4 Wöchige C-Übungsleiterausbildung für den Breitensport Kinder/Jugendliche in der ich viel über den Aufbau und die Durchführung einer Sportstunde lernen und auch einen guten Einblick in den theoretischen Bereich (Bewegungs- und Trainingslehre) erlangen konnte. Die Übungsleiterausbildung wurde mit einer praktischen und theoretischen Prüfung abgeschlossen und war eine sehr gute Vorbereitung auf die bevorstehenden Aufgaben.

Vervollständigt wird meine 38,5h Woche durch den Einsatz in der Geschäftsstelle der Bayerischen Sportjugend. 

Dort bin ich beispielsweise bei der Gestaltung der Homepage und beim Vertrieb von Sport in Nürnberg tätig. Dabei hoffe ich meine Computerkentnisse durch die Pflege und Aktualisierung der Homepage verbessern zu können. 

Der erste Monat hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich denke den Kindern auch. Mit meinen Kollegen sowohl in der Geschäftsstelle als auch beim SVL komme ich sehr gut zurecht und wurde von ihnen auch gut in das FSJ eingearbeitet. 

Die erste Freizeit, die ich als Betreuer begleiten durfte, habe ich bereits hinter mir und es hat alles so geklappt wie ich es mir vorgestellt hatte. Jetzt warten auf mich noch neun weitere, interessante und abwechslungsreiche Monate.

Matthias Marx: FSJ-Ler 2009-10

Die Geschichte des "FSJ'lers" bei der Bayrischen Sportjugend und beim SV Laufamholz (SVL) setzt sich auch dieses Jahr wieder um ein weiteres Kapitel fort. Mein Name ist Matthias Marx, 20 Jahre alt und ich komme aus Nürnberg. Dieses Jahr bin ich nunmehr der sechste Teilnehmer des Erfolgsprojektes "FSJ im Sport".

Als Ersatz für den Zivildienst bin ich nun regelmäßig im Verein (SVL), in den Kindergärten von Laufamholz, aber auch in der Grundschule tätig. Als Ergänzung meiner praktischen Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen arbeite ich dreimal die Woche in der Geschäftsstelle der Bayerischen Sportjugend Bezirk Mittelfranken Kreis Nürnberg und widme mich dem theoretischen Teil des Jobs, der aus Verwaltung, Computerarbeit und vielen Blättern besteht, die im richtigen Ordner landen sollen. Einblicke in die praktische Arbeit habe ich schon bei meinem Vorgänger und Bruder David Marx gesammelt. Ich absolvierte ein Schnupperpraktikum bei ihm und war vom Start weg begeistert von der Vielfältigkeit seiner Arbeit.

Seit 1 ½ Monaten bin ich nun schon offiziell FSJ'ler der Bayrischen Sportjugend und des SV Laufamholz. Im ersten Monat machte ich eine "Übungsleiterausbildung-C-Breitensport (Kinder/Jugendliche)" und lernte dabei viele spannende und neue Inhalte. Hier erhielt ich Einblicke in praktische Möglichkeiten eine Unterrichtsstunde abwechslungsreich und sicher zu gestalten. Andere Lerninhalte waren beispielsweise die richtige Ernährung, das Sozialverhalten von Kindern und Vieles mehr. Die Ausbildung umfasste 143 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten und ich musste eine praktische und theoretische Prüfung ablegen. Dies war eine tolle Vorbereitung auf das FSJ und hat mir schon oft geholfen, bei Sportstunden mit vielen Kindern die Übersicht zu behalten.

Zwei Wochen bin ich jetzt schon unterwegs in Laufamholz und habe dabei sehr viele sportbegeisterte Kinder kennengelernt, die sich gerne bewegen und mit Spaß bei der Sache sind. Auch die Eltern sind aktiv dabei und begleiten ihre Kinder zu den Sportstunden, um die Kleinen anzufeuern. Meistens arbeite ich mit Gruppengrößen zwischen 7 - 20 Kindern, wobei ich bei den größeren Gruppen oft als Co-Trainer helfe. Hierbei möchte ich den vielen tollen Trainern/innen und Lehrern/innen danken, die mir Tipps geben und mir den Arbeitseinstieg sehr leicht gemacht haben.

Ich hoffe natürlich, durch meine Arbeit im Kindergarten und in den Schulen einige Kinder neugierig zu machen auf die Sportangebote im Verein. Da ich selbst engagiert in meinem Heimatverein (SpVgg Mögeldorf 2000) Sport betreibe und weiß, dass ein Verein gerade von seinen Mitgliedern und vielen freiwilligen Helfern lebt, werde ich versuchen die Werte der Kinder, wie beispielsweise Hilfsbreitschaft, Moral und Fairness zu festigen. Auch will ich versuchen den Kids Einblicke in neue Trendsportarten zu geben, wie z.B.: Rope-Skipping. Ich will den Kindern vor allem die Vielfalt des Sportes aufzeigen und ihnen nahebringen, dass der Spaß noch immer an Erster Stelle steht.

Meine persönliche Zukunft sehe ich nach dem Abschluss meines Abiturs auch im Bereich des Sportes. Ich finde es wichtig, Spaß an seinem Beruf zu haben. Deswegen ist mein Motto: "Mach dein Hobby zum Beruf". Fernziel von mir ist es deswegen, später einmal beim Deutschen Fußball-Bund zu arbeiten, da Fußball meine große Leidenschaft ist. 

Das FSJ im Sport sehe ich als eine gute Möglichkeit, Einblicke in die Sportarbeit im praktischen, sowie im theoretischen Teil zu erhalten. Zudem will ich während dieses Jahres, mein Wunschstudium konkretisieren. Klar ist, dass es in die Richtung Sport gehen soll, aber ob es nun Sport Lehramt, Sportwissenschaften oder Sportökonomie wird, darüber mache ich mir im Moment noch Gedanken. 

Besonders freue ich mich schon auf die Jugendbildungsmaßnahme in Regen 2009 (23.10-25.10.), bei der ich hoffe viel über die Arbeit mit Kindern zu lernen und neue Erfahrungen zu sammeln. 

Bis jetzt sind meine Eindrücke des FSJ im Sport rundherum positiv und ich bin überzeugt die absolut richtige Entscheidung mit diesem Jahr gemacht zu haben. 

Ich wünsche mir ein Jahr voller Sport und Events (z.B.: Streetsoccercup 2010), dass mich sicherlich auch persönlich reifen lässt und mir für meinen zukünftigen Lebensweg viele Erfahrungswerte mit auf den Weg gibt.

 

 

 

 

 

 

 

David Marx: FSJ-Ler 2008-09

Auch dieses Jahr gibt es wieder einen "FSJler" beim Sportverein SV Nürnberg- Laufamholz 1895 e. V. (SVL) und der Bayerischen Sportjugend Nürnberg. Ich - David Marx (21 Jahre alt) - darf dieses Jahr das Erfolgsprojekt als mittlerweile fünfter Teilnehmer weiterführen. Das erste Mal konnte ein Vereinseigener Nachwuchs gewonnen werden.

Als Ersatz für den Zivildienst werde ich nun in Kindergärten, Schulen dem Sportverein und der Geschäftsstelle der Bayerischen Sportjugend eingesetzt werden. Einige Eindrücke konnte ich dabei schon letztes Jahr in einer Art Schnupperpraktikum und bei der Städteolympiade in München 2008 als Betreuer sammeln. 

Großer Dank gilt dabei Yvonne Schamel (Initiatorin des FSJ im SVL) und natürlich Horst Roth (Vorstand des SVL), die mich bei meiner Bewerbung und im weiteren Verlauf begleitet und unterstützt haben. Auch Gregor Früh (mein Vorgänger) bereitete mich praktisch auf die Arbeiten vor, was jetzt natürlich eine große Hilfe für mich ist.

 

Mittlerweile arbeite ich schon fast zwei Monate als "FSJler" für meinen Sportverein und die Sportjugend in Nürnberg. Die ersten Wochen lernte ich in der Übungsleiterausbildung Jugend viel Spannendes und neues. Dabei ging es nicht nur um praktische Möglichkeiten, in verschiedenen Sportarten abwechslungsreiche Unterrichtseinheiten anbieten zu können, auch die Entwicklung von Kindern und ihr Sozialverhalten standen auf dem Lehrplan. Alles in allem eine tolle Möglichkeit viel über Jugendarbeit zu lernen. Das ich das erlernte dann so schnell ausprobieren konnte überraschte mich dann doch etwas. Eine Woche nach meiner abgeschlossenen Ausbildung ging dann der Ernst des Lebens los. In drei Laufamholzer Kindergärten (ab diesem Jahr sogar mehrmals wöchentlich) und im Sportverein begrüßte ich zunächst meine neuen Jugendgruppen. 

Vielen Kindern in diesem Stadtteil macht die Bewegung Spaß; was man vor allem daran merkt, dass viele Kids schon im Kindergartenalter im Sportverein aktiv sind (Zum Beispiel im Fußball und im Einradkurs).

 

Vielleicht gelingt es mir ja, das ein oder andere Kind in die Sportangebote unseres Vereins zu holen. Eine gute Möglichkeit stellen dabei die Schulsportarbeitsgemeinschaften dar. Hier können Kinder kostenlos in der Schulsporthalle oder beim SVL in Sportangebote wie z B (Tischtennis und Rope Skipping) hineinschnuppern. Auch hier ist es Ziel die tollen Sportangebote des Vereins bei Schülern und Eltern bekannter zu machen.

 

Nach dem Gymnasium hoffe ich, dass mein Soziales Jahr mir hilft meinen Berufswunsch zu konkretisieren. Bereits im Vorstellungsgespräch wurde mir vom Vorsitzenden der Sportjugend Nürnberg Lothar Sölla aufgezeigt welche großen Chancen mit dem Einblick in die Jugendarbeit und die Sportvereinsarbeit verbunden sind. Auch die Sportjugend Nürnberg hat durch das FSJ immer wieder neue ehrenamtliche Mitglieder für ihre Arbeit gewinnen können. Die abwechslungsreichen Aufgaben, wie Jugendfreizeiten, Internationale Austauschprogramme und Sportveranstaltungen in Nürnberg machen ehrenamtliches Engagement bei dieser Institution besonders reizvoll. Besonders freue ich mich nun auf die anstehende Jugendfahrt nach Waldmünchen, bei der ich rund um die Uhr ein Wochenende lang mit den Kindern zusammen arbeite. Ich hoffe es wird mir (wie meinen Vorgängern auch) gut gelingen.

 

 

 

 

 

 

Gregor Früh: FSJ-Ler 2007-08

Es gibt einen neuen FSJler bei der Bayerischen Sportjugend in Nürnberg und dem SV Nürnberg-Laufamholz! Ich heiße Gregor Früh und komme aus Burk, in der Nähe von Dinkelsbühl. Da ich 21 Jahre alt bin und im Sommer mein Abitur bestanden habe, wurde mir schnell bewusst, dass ich daheim raus will und in eine große Stadt ziehen möchte. Da ich an allem interessiert bin was mit Sport zu tun hat, habe ich mich dazu entschlossen ein FSJ im Bereich Sport zu machen. FSJ steht für Freiwilliges Soziales Jahr, eine Möglichkeit den Zivildienst abzuleisten, oder auch einfach ein Jahr Auszeit zu nehmen. Ich selbst nutze es als Ersatzdienst. Da ich bereits der vierte bin, der in dieser Stelle als FSJler eingesetzt wird, habe ich den Vorteil, dass die Menschen mit denen ich hier zusammenarbeite schon Erfahrung im Umgang mit dem FSJler selbst und mit den Problemen die eine solche Eistellung mit sich bringt haben. Außerdem konnte ich meinen Vorgänger Johannes Deffner noch einen Tag bei seiner Arbeit begleiten und mir so schon mal ein Bild davon machen was auf mich zukommt. Mittlerweile bin ich seit zwei Monaten im Dienst, wovon ich aber den ganzen September eine Ausbildung zum Jugend-Übungsleiter gemacht habe. Diese fand in Bayreuth statt, und bereitete 21 junge Menschen hervorragend auf ihr FSJ vor. Die Ausbildung beinhaltete ein Einführungsseminar, bei dem wir uns näher kennen lernten, wodurch gute Freundschaften und ein angenehmes Klima unter den Jugendlichen geschaffen wurde.

Seit vier Wochen arbeite ich jetzt schon hier in Nürnberg bei meiner eigentlichen Einsatzstelle. Bei meiner bisherigen Arbeit habe ich vor allem gelernt, dass Kinder natürlich manchmal anstrengend sein können, aber die meiste Zeit sehr begeistert dabei sind, wenn es darum geht Sport zu treiben. Mir bereitet es auf jeden Fall sehr viel Freude mit den Jüngsten zu turnen oder Spiele zu machen, zu sehen wie begeistert sie dabei sind und welch großartige Motivation sie mitbringen.

Der SV Laufamholz vermittelt mich in Kindergärten und Grundschulen, wo ich mit Kindern Sport machen darf und ihnen damit die Chance geben kann neue Bewegungserfahrungen zu sammeln. Ich bin in drei Kindergärten zum Turnen, und in der Grundschule leite ich vor allem so genannte Schulsport Arbeitsgemeinschaften, kurz SAGs, in denen ich den Kindern Volleyball, Tischtennis und verschieden Ballsportarten näher bringe. Dazu kommt noch mein Einsatz im Fußballtraining, bei welchem ich zwei Mannschaften selbst trainiere und bei einigen anderen als Betreuer dabei bin.

Um einen möglichst abwechslungsreichen Stundenplan zu haben, werde ich dreimal die Woche in der Geschäftsstelle der Bayerischen Sportjugend eingesetzt. Hier werde ich für Aufgaben wie Internetgestaltung oder zum Beispiel den Versand der "Sport in Nürnberg" eingesetzt. Meist arbeite ich dabei mit meinem Kollegen Michael Voss zusammen, was die Büroarbeit auflockert und dadurch einen guten Ausgleich zu der Arbeit mit den Kindern bildet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Johannes Deffner: FSJ-ler 2006-07

Hallo, mein Name ist Johannes Deffner und ich bin der "Neue" in der Geschäftsstelle der Bayerischen Sportjugend Nürnberg. Seit September habe ich die Nachfolge von Sebastian Schuler als Teilnehmer am FSJ angetreten. Während der Suche nach einer Zivildienststelle im Internet wurde ich auf diese interessante Form des zwölf Monate dauernden Freiwilligendienstes aufmerksam. Die Stellenausschreibung hat mich sofort angesprochen, da Sport schon immer ein wichtiger Teil meines Lebens war. Der Rest lief dann ganz einfach. Nachdem ich meine Bewerbungsunterlagen abgeschickt hatte, wurde mir auch schon ein Vorstellungsgespräch angeboten und darauf folgte die Einstellung. Als gebürtiger Schwabe und Handballer habe ich mich sehr leicht im Fränkischen zurechtgefunden. Der Weg nach Nürnberg führte jedoch über einen kleinen Umweg. Fast vier Wochen lang dauerten die Einführungstage und die Übungleiter-J-Ausbildung in Bayreuth. 143 Unterrichtsstunden sollten mich auf meine zukünftigen Aufgaben vorbereiten. Meine Arbeit ist bisher sehr vielseitig angelegt, da ich im Verein SV Nürnberg-Laufamholz als Jugendbetreuer und Co- Trainer im Fußball und Turnen eingesetzt bin. Außerdem führe ich seit Mitte Oktober Sport- und Bewegungsstunden in drei Kindergärten durch. Da sportliche Betätigung gerade für die Entwicklung von Kindern sehr wichtig ist und sie den Kindern nach meinen bisherigen Erfahrungen auch großen Spaß machen, denke ich, dass der Sport im Kindergarten eine willkommene Bewegungsergänzung ist. Alle drei Kinderbetreuungseinrichtungen haben mit dem SV Laufamholz eine Kooperation "Kindergarten und Verein" geschlossen. Neben der Arbeit im Sportverein kommen auch noch Einsätze im Rahmen von Schulsportarbeitsgemeinschaften hinzu. Hinter diesen SAG`s stecken drei freiwillige Angebote für Schüler und Schülerinnen von der 2. bis zu 4. Klasse der Grundschule Laufamholz. Auch hier ist wieder der SV Nürnberg-Laufamholz der Kooperationspartner. Überhaupt scheint dieser Verein mit seiner FSJ-Koordinatorin Yvonne Schamel ein sehr innovationsfreudiger Sportverein zu sein. Schließlich gibt es dort das FSJ und die Kooperationen mit Kindergärten und Schulen. Doch zurück zu den SAG`s: Die Schüler und Schülerinnen haben zusätzlich zum Schulsport jeweils 1 ½ Stunden Abenteuerturnen oder Ballschule oder Floorball (eine leichtere Variante des Hockeys) in der Woche. Die SAG ergänzt also den Schulsport, ist aber kein Ersatz für das Schulfach Sport. Somit habe ich also täglichen Kontakt zu Kindern. Dies ist übrigens eine Grundvoraussetzung für das FSJ. Mindestens die Hälfte der Zeit (also 19,25 Wochenstunden) müssen im direkten Umgang mit Kindern/Jugendlichen stehen. Im Bundesgesetz zur Förderung des FSJ ist dies und eine Vielzahl von weitern Regeln festgelegt. Um mich auch mal von dem stressigen Sportalltag zu erholen, bietet mir der Büroalltag in der Geschäftsstelle der Sportjugend Nürnberg eine willkommene Abwechslung. Schwerpunkte werden die Homepagepflege und allgemeine Verwaltungsaufgaben wie z.B. der Versand von Sport in Nürnberg sowie die Betreuung während der Jugendbildungsmaßnahmen der Sportjugend sein. Mit großer Wahrscheinlichkeit habe ich das sich in diesem Moment in ihren Händen befindliche Heft verschickt. 

Bis jetzt habe ich aus der Arbeit nur positive Eindrücke sammeln können und kann mir auch vorstellen, später einmal beruflich im Sport zu arbeiten. Aber wirkliche Entscheidungen sind noch nicht gefallen. Jetzt steht erst einmal ein ganzes Wochenende mit 24 Kindern in der Jugendbildungsstätte Waldmünchen auf dem Programm - ich hoffe, ich überlebe es!

 

 

 

 

 

 

Sebastian Schuler: Ein neuer FSJ-ler für die BSJ

Ich heiße Sebastian Schuler, bin 19 Jahre alt und komme aus Schweinfurt. Ich bin seit dem 01. September 2005 der neue Teilnehmer am Freiwilligen Sozialen Jahr im Sport bei der Bayerischen Sportjugend in Nürnberg und dem SV Nürnberg-Laufamholz. Aus diesem Grund bin ich auch von Unterfranken nach Nürnberg gezogen. In meiner Freizeit spiele ich seit vielen Jahren Fußball und Tennis. Da meine Familie in meinem Heimatverein immer sehr engagiert war, kann ich viele Erfahrungen daraus auch in meine Arbeit beim SV Laufamholz einbringen. Die Anerkennung als Zivildienst war für mich der ausschlaggebende Grund für das FSJ, auch weil mich der "normale" Zivildienst nicht besonders interessiert hat. "Im sportlichen Bereich ist das alles viel interessanter und macht auch mehr Spaß", so dachte ich und meine bisherigen Erfahrungen bestätigen das auch voll und ganz. Auch war es für mich sehr interessant, in eine neue, wesentlich größere Stadt zu ziehen, wo ich auch neue Leute kennen lernen kann. Ich hatte mich bei verschiedenen Stellen im Raum Nürnberg beworben, von denen sich die Sportjugend am schnellsten gemeldet hat. Interessant war für mich hierbei die Mischung aus Praxis beim SV Laufamholz und Theorie in der Geschäftsstelle der BSJ. Auch das ein Großteil der sportlichen Aktivitäten im Fußball stattfinden sollten, war ein für mich positiver Aspekt dieser Stelle.

Die Arbeit macht mir bisher großen Spaß, meine Erwartungen wurden eigentlich genau erfüllt. Im Büro arbeite ich genauso gerne wie als Übungsleiter, weil ich hier viel von der Arbeit eines Sportverbandes mitbekomme und dabei auch meine Computerkenntnisse erweitern kann. Aber auch die praktischen Teile in Laufamholz machen mir sehr viel Spaß. Ich bin derzeit als Trainer und Co-Trainer im Fußball eingesetzt, mache aber auch Sport im Kindergarten und in der Schule. Außerdem helfe ich beim Mädchenturnen und als "Aufpasser" bei der Kinderbetreuung. Auch das FSJ-Einführungsseminar hat mir sehr gut gefallen.

Wenn ich anderen erzähle was ich mache, finden das viele ziemlich cool. Etwas mit Sport zu machen kommt ja eigentlich immer gut an, besonders wenn es als Zivildienst angerechnet wird. Da viele Freunde von mir ausgemustert wurden und schon studieren, habe ich häufig weniger Stress als die Studenten, weil ich nichts lernen muss.

Da ich die Übungsleiter-J-Lizens im Rahmen meines FSJ erworben habe, überlege ich mir auf jeden Fall auch nach diesem freiwilligen Jahr etwas im Sportverein zu machen, vor allem im Fußball. Ich denke aber nicht, dass ich später ein Sportstudium ergreifen werde, aber genau weiß man das ja nie!

 

 

 

 

 

 

 

Johannes Maar: Der 1. FSJ-ler in Nürnberg

Seit vielen Jahren ist Johannes Maar begeisterter Fußballer, Tennis- und Tischtennisspieler, der auch im Sportunterricht in allen Disziplinen eine gute Figur machte. Kein Wunder, dass der in mehreren Sportvereinen aktive Nürnberger nach dem Abitur irgendetwas mit Sport machen wollte. So entschied er sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr im Sport, dass er am 1. September 2004 bei der Sportjugend in Nürnberg und beim SV Nbg.-Laufamholz begann.

 

Sport in Nürnberg (SiN) fragte Johannes zu seinen Beweggründen und ersten Erfahrungen auf seiner "sportlichen" Dienststelle:

 

SiN: Warum hast Du Dich für den Freiwilligendienst entschieden?

Johannes Maar: Für mich war klar, dass ich irgendetwas mit Sport machen will. In dem Bereich, in dem ich hier tätig bin, lerne ich zahlreiche unterschiedliche Aspekte des Sports kennen - nicht nur hier in der Geschäftsstelle der Sportjugend, sondern auch im praktischen Bereich beim SV Nbg.-Laufamholz.

 

SiN: Welche Aspekte waren Dir bei der Auswahl der Stelle wichtig?

Johannes Maar: Ich hatte mich schon bei mehreren Stellen beworben, da es ziemlich schwierig ist, eine solche Stelle zu kriegen. Im Grunde macht es ja jeder Träger und jeder Verein ähnlich, da ich ja eine bestimmte Anzahl an praktischen Elementen wie Jugendtrainings haben muss. Gut ist an dieser Stelle, dass ich beim SV Nbg.-Laufamholz vor allem im Fußball aktiv werden kann, was mir besonders wichtig war. Aber ich konnte auch schon andere Sportarten wie Tischtennis oder Turnen kennen lernen.

 

SiN: Wie sind Deine ersten Erfahrungen mit der Arbeit?

Johannes Maar: Bisher ist es genau das, was ich mir vorgestellt habe. Auch der Bürokram ist ganz nett, weil man mitbekommt, was in einer Dachorganisation abläuft. Als Trainer und Co-Trainer war ich ebenfalls schon eingesetzt und habe mich gleich ganz gut zurecht gefunden. Da alle mit großem Ehrgeiz dabei sind und spielen wollen, war es gar kein großes Problem, Autorität auszuüben und das Training zu leiten.

 

SiN: Wie reagieren andere, wenn Du Ihnen erzählst, dass Du ein Freiwilligenjahr machst?

Johannes Maar: Die finden das alle ganz cool. Die meisten machen entweder gar nichts oder studieren. Da ist es ganz gut, eine Abwechslung zur Lernphase zu haben. Nur einige Fanatiker beim Bund finden es ungerecht und sind der Meinung, dass ich hier einen leichteren Job als sie mache.

Wenn ich diese Stelle nicht bekommen hätte, hatte ich mir überlegt, eine Zivildienststelle im Behindertensport zu suchen. Mir war es einfach wichtig, irgend etwas mit Sport zu machen.

 

SiN: Kannst Du Dir vorstellen, Dich auch nach dem Freiwilligenjahr zu Gunsten anderer in der Freizeit oder beruflich im sozialen Bereich zu engagieren?

Johannes Maar: Ich werde jetzt erst einmal sehen, was mir am meisten Spaß macht. Das wird wohl im praktischen Bereich - insbesondere im Fußball - sein - natürlich aber nicht mehr in dem Umfang wie jetzt, sondern nur mit einer Mannschaft. Lehramt für Sport zu studieren, könnte ich mir ebenfalls vorstellen, aber es gibt ja auch Sportökonomie oder Sportwissenschaft. Da muss ich mich erst einmal informieren.

 

Die Fragen stellte Michael Bischoff.

 

 

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